ABRECHNUNG AUF INDISCH (ZUM LACHEN GIBT’S AUCH WAS)

Seit ich in Indien bin, bin ich unbesiegbar. Zumindest auf meinen Magen-Darm-Trakt trifft das zu. Den scheint nichts umzuhauen, weder die Spiegeleier, die ich mir morgen einverleibe noch das  indische Leitungswasser, das beim Zähneputzen durch meine Mundhöhle fließt.

Dabei wurden mir vorab Koliken und Schlimmeres prophezeit. „Nach meinem letzten Indien-Trip konnte ich nicht mehr gerade stehen, so krank hat mich das Essen gemacht“, warnte Richard, ein Weltreise-Freund, und untermauerte seine Geschichte mit jeder Menge keimverseuchter Details. „Nimm genug Kohletabletten mit!“, bleuten mir andere an. „Und iss um Himmels Willen nichts auf der Straße, außer du willst im Ambulanzjet nach Österreich zurück.“ 

 

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Streetfood-Frühstück in Indien. Mutig? Oder einfach nur dumm? Bis dato hat es mich jedenfalls nicht umgebracht.

 

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So eine Fritteuse wirkt keimtötungstechnisch Wunder.

 

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Nur das Betelblatt-Dessert mit Honig und Kokosnuss hab ich nicht probiert …

 

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… obwohl es vorsorglich in verdauungsfördernde und essbare Silberfolie gewickelt wird.

 

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Christiane ließ sich ebenfalls nicht lumpen. Sie hat auf der Straße Chai-Tee probiert.

 

Zugegeben, beim ersten Streetfood-Happen in Delhi war mir aufgrund obiger Warnungen nicht ganz wohl. Und wenn ein Wasserglas mal wieder gar zu fleckig daherkommt, trinke ich vorsorglich aus der Flasche. Aber mir geht’s blendend. Ich habe nichts. Das einzige, was ich wirklich habe, ist ständigen Hunger. Denn die indische Küche und meine Geschmacksnerven, die vertragen sich nicht. Ich finde das Zeug nicht sonderlich gelungen, egal ob es Dosa, Dal, Kachori, Curry oder Biryani ist. Am Ende schmeckt jede Pampe irgendwie gleich. Alles ist scharf. Alles ist zu einem Eintopf vermantscht. Und enthält ein Gericht zur Abwechslung mal kein Chili oder Curry, ist es zumindest frittiert. Gestern wollte ich was Frisches in Form einer aufgeschnittenen Mango kaufen. Doch so schnell konnte ich gar nicht schauen, da hatte der Straßenhändler das Teil schon mit Chili-Zucker ruiniert. Seitdem spürt mein Gaumen nichts mehr.

 

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Curry, Dal und anderes Eintopf-Zeugs. Schaut schön aus. Schmeckt aber nach dem dritten Bissen irgendwie alles gleich. Hab ich schon erwähnt, dass die indische Küche nicht zu meinen Favoriten zählt?

 

Mittlerweile bin ich zum Monk geworden. Ich bestelle nur noch gekochten Reis, Idli (gedämpfte Küchlein aus fermentiertem Reis- und Linsenmehl) und süße Lassi. Das schmeckt zwar alles nach nichts, aber nichts ist mir gerade sehr recht. Denn Indien ist auch abseits der Kulinarik mitunter schwer zu verdauen.

 

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Straßenkinder vor einem Tempel in Agra.

 

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Kleine Menschen, große Träume.

 

Wobei: Das, wovor ich am meisten Angst hatte, ist nicht eingetreten. Ich habe keine bettelnden Straßenkinder in einem Anfall von Mitleid zwangsadoptiert und bin auch nicht an der Armut Indiens emotional verzweifelt. Genau genommen habe ich gar nicht so viele bettelnde Straßenkinder gesehen wie befürchtet. Mehr ans Herz gegangen sind mir die Rikscha-Fahrer, die menschlichen Zugpferde, die auf ihren Fahrrädern tonnenschwere Lasten und gehfaule Inder transportieren. Meistens sind es alte, ausgezehrte Männer, oder Burschen, die durch die Brutalität des Lebens schon mit 20 wie 40 aussehen, so genau weiß man das nicht. Für 30 Rupien (0,40 Euro) legen sie in der sengenden Hitze eine Strecke von mehreren Kilometern zurück.

 

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Streetlife in Delhi. Die Rikscha-Fahrer gehören der untersten Kaste an. Knauserige Fahrgäste feilschen um jede Rupie, die Polizei schikaniert sie, wo sie kann.

 

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Menschliche Zugpferde. Für eine Fuhre wie diese verdient der Rikscha-Fahrer gerade mal 1 Euro.

 

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Manchmal wird es zu schwer für eine Person. Dieser Fahrer hatte Glück, seine Kumpels helfen ihm.

 

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Ich hab’s selbst probiert. Ich würde keinen Tag als Rikscha-Fahrer überleben, schon gar nicht bergauf.

 

„Die tun mir so leid“, meinte Christiane, wenn wieder einmal jemand um einen Fahr-Auftrag  mit uns buhlte und in seiner Verzweiflung seinen Konkurrenten preislich unterbot. Viele Rikscha Fahrer mieten ihr Gefährt nur an. Sie bezahlen 100 Rupien Mietgebühr pro Tag, bis diese Summe abgearbeitet ist, kann es schon mal Nachmittag werden, erst dann wird das Geld fürs Abendessen verdient. „Ich kann gar nicht hinschauen, so grausam ist der Job, das Ganze grenzt an Sklaverei.“

Am Ende einigten wir uns darauf, nur mehr motorisierte Rikschas zu nehmen. Und die erteilten uns die wahrscheinlich wichtigste Lektion Indiens, die da lautet:

Augen zu und durch! (Auch wenn die Sache – rein logisch betrachtet – gar nicht funktionieren kann).

Egal, wo wir waren – ob in Delhi, Jaipur, Agra, Varanasi – die Rikscha-Fahrer in Indien scheinen allesamt suizidal. Muss was mit dem Hinduismus und der Aussicht auf Wiedergeburt zu tun haben, das lässt die Typen offenbar gemeingefährlich furchtlos fahren.

„Vielleicht sollten wir denen sagen, dass wir keine Hinduisten sind und nur dieses eine Leben haben?“, japste ich, als wir wieder mal bei einem besonders selbstzerstörerischen Exemplar zugestiegen waren.

Wir näherten uns gerade einem Kreisverkehr, Christiane schrie „Sind die alle wahnsinnig?“ und schloß vorsorglich mit dem Leben ab. Sie machte die Augen zu, als von links und rechts Autos auf uns zugeschossen kamen. Keiner bremste ab. In Indien bremst niemand ab, man gibt sich dem unerschütterlichen Glauben hin, dass sich das Sache irgendwie ausgeht.

 

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„Himmel, der bringt uns gleich um!!!“ Rikscha-Fahren in Indien ist nichts für schwache Nerven. Im Kreisverkehr hat Christiane irgendwann nur noch die Augen zugemacht.

 

„Ich weiß es klingt für Europäer verrückt“, lachte Shutri, unser Delhi Guide. „Aber ist euch aufgefallen, wie wenig Unfälle passieren, obwohl keiner seine Fahrspur einhält?“

„Unser Rikscha-Fahrer hat heute fast jemanden touchiert“, gab ich zu Protiokoll. „Das war mehr als knapp.“ – „Aber es ist trotzdem alles gut gegangen, richtig?“, triumphierte Shruti. „Es geht immer gut aus, wirst schon sehen.“

 

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Die Glückbringer-Kombi aus 7 Chilis (what else?) und einer Zitrone hängt über vielen Geschäftseingängen in Indien. Sie soll für Wohlstand sorgen. Mitunter baumelt die Sache auch von Stoßstangen auf Autos, im Straßenverkehr kann man jede göttliche Hilfe brauchen.

 

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Und wenn die Chilis nicht helfen, hilft vielleicht Hanuman, der hinduistische Gott in Gestalt eines Affen. Er kann seine Erscheinung wechseln, spielt gerne Streiche und ist ein wenig tollpatschig. Dafür liebt man ihn in Indien (warum wundert mich das jetzt nicht?).

 

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Die echten Affen hat man nicht so gern. „Sie stehlen und beißen“, wurden wir mehr als einmal gewarnt.

 

Diese Regel – alles geht sich irgendwie aus – lässt sich Shrutis Meinung nach auf das komplette Leben in Indien ausweiten. Eine heilige Kuh verstellt den Parkplatz? Dann findet sich sicher drei Meter weiter sicher einer, der besser passt. Oooom. Shanti. Das Handynetz funktioniert nicht? Vielleicht muss man das Gerät einfach nur mal ein- und ausschalten, damit es wieder klappt. Oooom. Shanti. Und bringt das nichts, hilft als letzter Ausweg zumindest Humor.

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, das ganze Land ist ein einziger Bollywood-Kracher. Ich selbst hatte neulich eine Gastrolle in einer Schmierenkomödie mit dem wunderbaren Titel:

„Waltraud und der Pseudo-Ayurveda-Ashram“ 

Ich bin bis heute überzeugt, dass der „Ayurveda Healing Ashram“ in Trivandrum in Kerala keine Wellness-Anlage war, sondern die Probebühne der lokalen Schauspielgruppe. Vor meiner Ankunft durfte sich offenbar jeder seine Lieblingsrolle aussuchen. Die junge Dorfschönheit spielte „Assistenzärztin“. Ihr Lover machte auf „Manager“. Der junge Inder mit dem schiefen Lächeln und den vielen Zähnen im Mund versuchte sich als „Yogalehrer“ und „Rezeptionist“, ein echtes Multitalent. Und der Taxifahrer mit dem Walross-Schnauzer und Wohlstandswampe brillierte in der Rolle des ärztlichen Leiters.

Dass es nicht mit rechten Dingen zuging, hätte mir eigentlich schon beim Einchecken klar werden können, als der „Rezeptionist“ geschlagene fünf Minuten in meinem Reisepass herumblätterte, und dann erst Recht die falsche Seite für seine Unterlagen kopierte. „Wie lange arbeiten Sie schon hier?“, fragte ich, leicht alarmiert. „Very long“, kam es textsicher zurück. Mehr konnte ich nicht in Erfahrung bringen, denn in diesem Moment führte mich der „Manager“ in eine Rumpelkammer und an einen gedeckten Tisch. Er deutete mir an, mich zu setzen und löffelte mir haufenweise Reis und Curry auf. „Danke“, sagte ich und begann zu essen. „Gern geschehen“, entgegnete der Manager und blieb wie angewurzelt vor meinem Teller stehen. „Ähem, Sie müssen nicht warten, wirklich nicht“, meinte ich verunsichert. „Ich melde mich schon, wenn ich was brauche.“ – „Es ist mein Job zu dienen“, gab der „Manager“ zurück und hypnotisierte weiter meinen mahlenden Kiefer und mein Curry. Nach dem zehnten Bissen ließ ich resigniert ob der Dauerbeobachtung die Gabel fallen.

„Ich glaube, ich bin satt.“

„Dann kommt nun der Arzt, um die Behandlung zu besprechen.“

„Wohin muss ich dafür gehen? Gibt’s ein Behandlungszimmer?“

„Warten Sie auf Ihrem Zimmer.“

Und wie in einer Komödie polterte es kurz danach vor meiner Tür – und der Walross-Schnauzer mit der verschmierten Brille fiel in meiner kargen Bettkammer ein.

„Legen Sie sich aufs Bett,“ wies er mich an in holprigem Englisch an. Er hatte eine schlimme Erkältung. Die Nase tropfte in den Bart, der Ausdruck Rotzbremse bekam eine ganz neue Bedeutung.

„Und jetzt?“

Schweigend nahm er meinen Handrücken und gab vor, meinen Puls zu messen.

„Was führt sie hierher? Irgendwelche Beschwerden?“

„Na ja, ich kriege immer wieder Lippenherpes. Das wäre ich ganz gerne los. Ayurveda soll ja vieles heilen.“

„Herpes also?“, wiederholte der Dickwanst. „Wo?“

„Ähem, AUF DER LIPPE.“

„Ich sehe nichts,“ kam die Rotzbremse näher und tatschte mir mit Schnupfen-feuchten Fingern im Gesicht herum.

„JETZT im Moment habe ich es auch nicht. Aber ich kriege es regelmäßig.“

„Wie äußert sich das?“

„Wie Herpes eben. Ich krieg Bläschen, es tut weh, es heilt ewig nicht ab.“

Schweigen.

„Sie wissen aber schon, was Herpes ist?“, fragte ich schließlich verunsichert.

„Ja, natürlich“, kam es ein wenig zu schnell zurück.

Dann verkündete er meinen Behandlungsplan.

„Heute Massage und Stirnguss. Morgen machen wir Vasti. Da wird über den Anus Öl in den Darm gegossen.“

Grinsen. Ein dreckiges Grinsen, vielleicht war es auch süffisant. Auf jeden Fall war es ein Grinsen, das nicht in ein „Behandlungszimmer“ passt.

„Okay“, sagte ich kraftlos. „Massage. Stirnguss. Öl im Anus.“

Und der Walross-Schnauzer trat ab.

Zwei Sekunden später raste ich zum Rezeptionisten/Yogalehrer, der mit offener Hose auf der Couch lag und ein Videospiel spielte.

„Ich checke aus“, sagte ich.

„Warum das?“, fragte er sichtlich um Fassung ringend. Meine Planänderung stand nicht im Drehbuch.

„Mir ist das alles zu dubios hier. Die Handtücher sind dreckig. Der Bademantel riecht nach ranziger Butter und hat riesige Löcher. Und der Arzt, sofern er überhaupt ein Arzt ist, der sollte besser zu Hause bleiben und sich auskurieren anstatt mir mit seinen Rotzfingern ins Gesicht zu fassen.“

Es wurde lange diskutiert, bis ich den Ashram tatsächlich verlassen konnte, jeder der Truppe kam und würzte das Stück mit ein bisschen mehr Drama. Man zwängte mir sogar noch eine Behandlung auf, bei der man eine Mischung aus Schlamm, Erde und Beeren über meine Haare goss.Was ist das für ein Zeug?“, fragte ich. „Medicine!“, antwortete die Dorfschönheit, die die „Assistenzärztin“ spielte. „Welche Art von Medizin?“, bohrte ich weiter nach. „It’s Medicine! Good for you!“. Ah ja. Ich habe eine halbe Stunde mit kaltem Wasser Haare gewaschen, bis meine Kopfhaut wieder halbwegs sauber war.

Das Taxi hab ich mir übrigens selbst rufen müssen. Der Rezeptionist war nicht mehr auffindbar. Und der „Manager“ wusste laut eigenem Bekunden keine lokale Taxinummer. Vielleicht hätte er einfach nur den Walross-Schnauzer anrufen müssen. Den hatte ich von Anfang an in Verdacht gehabt, ein Taxler zu sein. Aber der Herr war ebenfalls verschwunden. Ich hoffe für ihn, er saß er vor dem Internet und hat nachgelesen, was Herpes ist. Die nächste Schauspielaufführung kommt bestimmt …

So, und weil’s so schön ist, noch ein paar Bilder und Anekdoten aus Indien. Unterhaltsam war es ja, das Land. Unterstehend gibt’s etwa im Schnelldurchlauf die Geschichte von Albert, dem Charmebolzen, der mich auf 56 geschätzt hat (danke dafür, ich hab den ersten Schreck schon verdaut und in eine neue Faltencreme investiert). Ich war in einem Fischerdorf, in dem man keinen Fisch essen will. Und habe ein bisschen was übers Heiraten und die Zeremonien dazu gelernt. Ob ich nochmal hierher kommen werde? Bestimmt! Aber jetzt brauche ich erstmal Pause von dem Wahnsinn. Morgen geht es nach Helsinki, dann Marrakesch und zum Abschluss Lissabon. Ich freue mich wahnsinnig. Bos dann!

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Gestatten, das ist Albert, Tourguide in Kerala und ein echter Frauenversteher.  „Wie alt bist du? 56, oder?“. Ich: Schweigen. Albert: „54?“ – „Gegenfrage: Wie alt bist du?“ – „Deutlich jünger. Ich bin 48.“ Sieht man ja.

 

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Soll ich mich nach Alberts Analyse gleich in die Tee-Schluchten stürzen oder noch warten?

 

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Schwarztee-Plantage in Kerala. Die Teesträucher erinnern an akkurat getrimmte britische Hecken aus und werden alle 20 Tage geschnitten. Die Frauen, die die Ernte-Arbeit erledigen, sind übrigens an den Steilhängen nicht gesichert. Sie lehnen sich vornüber in den Strauch. „Der Teestrauch hat starke Zweige, der hält sie“, erklärte Albert.

 

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Die chinesischen Fischernetze in Kochi. Sie sind nach wie vor in Betrieb und sehen vor allem zur Dämmerung als Fotomotiv gut aus.

 

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Fisch essen möchte man aus diesem Gewässer aber nicht.

 

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Oder doch?

 

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Ähem, nein, verzichte.

 

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„Diese kleinen Racker schmecken herrlich, wenn man sie frittiert“, meinte der Fischer. Ich geb das jetzt einfach mal so weiter.

 

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Ohne Worte.

 

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Ups, ich hab einen Fisch fallen gelassen. Sorry. Ich hoffe, er nutzt seine Chance. Schwimm, Kleiner!

 

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Ein Hausboot in den Backwaters von Kerala. Wichtigstes Gepäckstück: das Moskitospray!

 

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Wildlife in Indien, Teil 1.

 

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Wildlife in Indien, Teil 2.

 

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Auch das gehört zum wilden Leben: Der Herr mit der roten Kopfbedeckung ist ein professioneller Ohrenreiniger. Ja, das ist ein anerkannter Beruf. Er zieht für 20 Rupien das Schmalz aus den Lauschern.

 

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Männer-Freundschaft. Es werden Händchen gehalten, es wird umarmt. Eigentlich nett, oder?

 

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Hochzeitsturban gefällig? Der alte Herr setzt ihn auf, damit ich mir besser vorstellen kann, wie das Ding an meinem Zukünftigen aussieht.

 

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Und das wäre der Stoff fürs Hochzeitskleid. Das Teil wiegt insgesamt 10 Kilo.

 

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Apropos Hochzeit: Indische Muslima gehen nach der Trauung in die Moschee und verewigen ihre Henna-Hände an den Wänden des Gebetsraums. Ich weiß, wonach das aussieht. Aber es ist wirklich bloß Henna.

 

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Eindrücke aus einer Moschee in Agra.

 

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Segeldächer aus Stoff sollen die Betenden vor dem Regen schützen.

 

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Die Christen haben sich den Strand gekrallt. Hindus, Moslems, Christen: alle leben in Indien halbwegs friedlich auf engstem Raum.

 

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Hinduistische Tempelanlage. Lobpreiset die Erfindung von Pastell!

 

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Gewürze, immer wieder Gewürze.

 

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Mehr ist mehr …

 

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… vor allem bei Chili.

 

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Auch oft zu sehen: Mahatma Gandhi. In jeder Stadt gibt es eine Straße, die nach ihm benannt ist, die wird dann lässig mit „MG Road“ abgekürzt.

 

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Die Originalbrille Gandhis.

 

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Seine letzten Schritte – vom Wohnhaus bis zum Gebetsplatz, an dem er erschossen wurde – sind in Beton verewigt. In Indien macht man das gern: Die letzten Meter von Indira Gandhi sind ebenfalls verewigt, in Form eines Kristall-Catwalks (siehe unten).

 

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Indira Gandhis letzter Weg.

 

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Meine letzte Tat in Indien: am Pool abhängen. Morgen geht es nach Europa, next stop Helsinki, hurra! (Ich will ein Wurstbrot! Oder einen Burger! Oder irgendwas ohne Masala).