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Oktober 2015

Ich bin umgezogen. Nicht sehr weit, nur ungefähr einen Kilometer Hügelaufwärts, aber es macht einen Unterschied. Habe ich vorher auf Steppe, Akazienbäume, den Kilimanjaro und Ziegen geschaut, schau ich jetzt auf Steppe, Akazienbäume, den Kilimanjaro und Ziegen – nur halt mit besserer Luft, hier oben ist’s grüner und nicht ganz so staubig. Ein Giraffenschädel, schon halb versteinert, liegt auch herum.

  Alter: 32 Lebt in: Tinga Tinga, einem 65 Einwohner Massai-Dorf in Tansania, an der Grenze zu Kenia. Beziehungsstatus: Verheiratet, 1 Frau (21), 1 Tochter (8 Monate). Eine Zweitfrau ist denkbar, sobald mehr Kühe im Besitz sind. Teilt sein Haus mit: 8 weiteren Personen – seiner Mutter, seiner Ehefrau, seiner Tochter, vier jüngeren Brüdern und einer Schwester   1. Worüber kannst du lachen? Über mich. Und

Ha! Endlich eine Rubrik, die sich nicht um mich dreht (oder zumindest nur halb). An dieser Stelle: Entwarnung an alle, die bereits die Befürchtung hegen, mein Blog wäre eine einzige psychologische Nabelschau, die sich in esoterischem Selbstfindungs-Geschwafel verliert. Ich gelobe, die Psycho-Tussi wird weniger werden je länger ich unterwegs bin. Denn eine Reise ist nur so gut und spannend wie

Ich gebe zu: Ich bin ein kleiner Schisser. Ich mache mir ständig Sorgen um alles und jeden, und meist auch um selbst. Wenn man obendrein mit keinem wirklich vernünftigen Orientierungssinn ausgestattet ist, dann lernt man früh im Leben nach etwas Ausschau zu halten, das einem den Weg weist. Oder Antworten gibt. Oder zumindest eine Richtung indiziert, die Sinn machen würde,

Erst wollte ich diesen Eintrag nicht posten. Weil er einen ein bisschen runterzieht. Und mal ehrlich, die Depri-Nummer will keiner lesen. Immerhin erwarten alle, dass ich grinsend wie ein Hutschpferd durch die Gegend laufe, ich erfülle ich mir schließlich einen Traum und mache derzeit überhaupt alles richtig. Soweit zur Theorie. Nun, die Praxis sieht anders aus. Im wahren Leben verfluche

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