Top

November 2015

Eines sagt einem keiner, bevor man auf Weltreise geht – dabei liegt die Sache eigentlich auf der Hand. Ab dem Zeitpunkt, an dem man kundtut „Ich bin dann mal weg“ wird man in eine Art unfreiwilliges Exil verfrachtet, mittendrin und doch nicht mehr dabei. Fast so als wäre man in einer Art Paralleluniversum geparkt. Begonnen hat die Sache schon im Februar,

Um eine Sache hab ich in Kapstadt bisher immer einen großen Bogen gemacht: Townships, (teils) illegale Baracken-Siedlungen aus Wellblech, Plastik und Sperrmüll. Mit dem Bus bin ich schon ein paar Mal daran vorbeigefahren. Aber nachdem keiner der mitreisenden Touristen ausgestiegen ist (obwohl Township-Bewohner Führungen durch ihre Viertel  anbieten) und alle an der Station immer nur betreten ihre Rucksäcke und Spiegelreflexkameras an

Es ist wieder soweit. Ich muss packen, für Kapstadt, die zweite Station. Was bedeutet: Das unerfreuliche „Wie stopfe ich mein Zeug in den 96-Liter-Samsonsite-Koffer und meine Sporttasche, ohne dass die Reißverschlüsse platzen?“-Spiel beginnt aufs Neue. Keine Ahnung, wie Leute es schaffen, nur mit einem kleinen Rucksack durch die Welt zu trampen. Ich hab auch schon von Weltreisenden gelesen, die ihren

You don't have permission to register