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Dezember 2015

„Sag mal, was machst du eigentlich den ganzen Tag?“,  hat mich neulich eine Freundin via Skype gefragt. „Nun ja, ich laufe viel herum, lasse mich treiben.“ Unzufriedenes Grummeln am anderen Ende. „Aber so groß ist San Francisco jetzt auch wieder nicht. Die Stadt hat mit 800.000 Einwohnern weniger als Wien, habe ich gelesen.“ „Ja, aber sie ist flächenmäßig größer. Und hügelig. Und neulich

In der Schule gab es drei Lehrfächer, die mein Hirn sofort außer Gefecht gesetzt haben: Mathematik, Physik und Chemie. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber Zahlen lösen bei mir ein geistiges Vakuum aus. Ich sehe sie zwar, aber ich kann sie nicht verstehen. Kommen dann auch noch abstrakte Begriffe hinzu, also Dinge, die man nicht freiem Auge

Die wichtigste Erfahrung beim Reisen bisher: Man kann sich etwas vornehmen. Aber es kommt immer anders. Und im Idealfall ist „das andere“ besser als das, was eigentlich geplant war. Diesen Sonntag stand Haight Ashbury am Programm. Jener Stadtteil von San Francisco, in dem die Hippie Bewegung in den 1960ern aufblühte und BHs verbrannte. 40 Minuten bin ich hügelauf- und abwärts Richtung

4.000 Dollar. Soviel kostet offenbar Wahrheit. Nachdem San Francisco jene Stadt zu sein scheint, die jede Menge persönlicher Fragen aufwirft, hab ich den Preis bezahlt. Ganz ehrlich, es blieb mir auch nichts anderes übrig. Jedenfalls: 4.000 Dollar sind insgesamt für Miete draufgegangen. Meine alte Unterkunft – fleckiger Teppichboden, keine vernünftige Heizung und oben drüber eine ähem, sehr aktive vierköpfige Familie –

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