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Mai 2016

    Ich war reif für die Insel. Auch wenn’s mir keiner glaubt, das mit dem Weltreisen zehrt an den Kräften. Die tägliche Orientierungslosigkeit, der ständige Neubeginn („Wie funktioniert das hier der U-Bahn?“, „Wo krieg ich meine Wäsche gewaschen?“, „Wie sag ich noch mal: „Ich brauche ein SIM-Card?“)  – nach acht Monaten on the road schien mir eine Hängematte genau richtig. Dass

            Was ich jetzt sage, klingt für alle, die einem geregelten Job nachgehen, lächerlich. Aber seit Tokio dreht sich meine Welt zu schnell. Zwei Wochen an einem Ort sind einfach zu wenig. Ich fühle mich gestresst. Schon in der Früh hab ich einen Kloß im Hals, weil ich weiß: Das geht sich alles nicht aus, mein Hirn kommt nicht mehr hinterher

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