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Aktuelle Reise

„Könntest du dir vorstellen, länger in Hoi An zu bleiben?, hat meine Freundin Christiane mich gefragt, als wir es nach Wochen endlich wieder einmal schafften, uns via WhatsApp zu hören.  „Absolut“, antwortete ich wie aus der Pistole geschossen, während ich von meinem Balkonfenster aus beobachtete, wie die Sonne hinter den Palmen unterging und der Himmel orange, rot und pink glühte.      An Christianes

Die beängstigend kluge Schwester meinte neulich am Telefon: „Ein paar meiner Arbeitskolleginnen verfolgen deinen Blog. Sie haben mich gefragt, ob du wieder tindern wirst.“ „Das ist alles, was sie interessiert?“, habe ich gelacht. „Na ja, sonst wollten sie noch wissen, woher du die Kohle zum Reisen hast. Ich habe ihnen gesagt, dass du nach deiner Rückkehr in Wien wie eine Verrückte gearbeitet

Ich hatte die Hütte für mich alleine gebucht. Nur meine Wenigkeit unter dem Palmweldel-Dach, bei dem die Baumeister großzügig über Ritzen und Spaltöffnungen hinweg gesehen hatten. Dem thailändischen Dschungel war das mit dem Einzelbelegung wurscht. Er lieferte ungefragt ein paar Mitbewohner dazu: Zwei streitlustige Eichhörnchen etwa, die sich Tag und Nacht am Dach fetzten. Dazu eine Fledermaus, die bei Einbruch

Mister Sem spricht wenig Englisch. Dafür hat er freundliche Augen und einen zwei Millimeter schmalen Oberlippenbart, so einen wie Rhett Butler ihn anno dazumal auch trug. Mr. Sem drückt sich auf Englisch nur wortweise aus, ganze Sätze gibt es nicht bei ihm. Hello. Good-bye. Water? You like? You before?  Letzere Frage –  „You before?“ – bezog sich auf meine Fähigkeiten, einen

Ich thronte auf meinem Meditationskissen, hochmotiviert die Beine zum Lotussitz verschränkt. Dann begann er zu singen – und mit einem Schlag war’s mit den guten Vorsätzen vorbei: Ich wollte auf der Stelle abhauen.  DAS sollte ich mir zehn Tage lang anhören? Diese Gejaule?! Satya Narayan Goenka, der indische Meditations-Guru, klang so gar nicht nach Ohm Shanti. Sein Gesang hatte eher was

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